Landwirtschaft im Klassenzimmer!

Bäuerinnen zu Gast in der Volksschule

Anlässlich des Welternährungstages, der jährlich am 16. Oktober stattfindet, besuchten wir auch heuer wieder die Kinder und Lehrpersonen in der Volksschule Kartitsch und verwandelten den Zeichensaal in einen Lernort rund um die Landwirtschaft.

Als Botschafterinnen für heimische Lebensmittel brachten wir den Kindern die Bedeutung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln näher.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Kartoffel und welchen Weg ein Erdäpfel von der Knolle bis auf den Teller zurücklegt.

Die Kinder erfuhren wichtige Details über den Anbau und das Wachstum der Erdfrucht. Besonders interessiert zeigten sie sich bei den Erklärungen zu den verschiedenen Kartoffelsorten und den Schädlingen, wie dem Kartoffelkäfer, die den Ertrag gefährden können. Auch die verschiedenen Arbeitsschritte bis zur Ernte wurden genau besprochen.
Nach dem theoretischen Teil folgte die praktische Umsetzung. Bereits einige Tage zuvor ernteten die SchülerInnen mit ihrem Lehrer Leo Kofler die im Frühjahr gepflanzten Kartoffeln aus dem Schulgarten und auch „besondere Erdäpfel“ aus Yetis Garten kamen dabei zum Einsatz.

So bereiteten wir gemeinsam mit den Kindern eine gesunde Jause zu.

Es wurde fleißig geschält, geschnitten, gerührt, gemixt, gestrichen, gebacken, gekocht, … und auch gekleckert.Der Duft von leckeren, pikanten Kartoffelwaffeln zog durchs Schulhaus, auf Kartoffelbrot wurde frisch zubereiteter Kartoffelaufstrich verteilt und Pellkartoffel mit Butter und Salz oder einer Dipsoße gehen sowieso immer.

Neben den klassischen gelben Sorten lernten die Kinder auch unübliche Erdäpfel kennen. Einige, wenige mutige Schüler und Schülerinnen verkosteten auch die optisch außergewöhnlichen „bunten“ Kartoffeln, wie etwa violette oder rote Sorten.

Die zwei Unterrichtsstunden wurden gut genutzt und „verflogen wie im Flug“.

Wir bedanken uns recht herzlich für die Möglichkeit, den Kindern ein Bewusstsein für den Wert regionaler, saisonaler Lebensmittel zu vermitteln. Auch den beiden Lehrerinnen Claudia Ebner und Laura Ortner gilt ein großes „Danke“ für die Unterstützung und Hilfestellung beim Kochen.