Die Pfarrkirche wurde im gotischen Stil erbaut, vollendet und eingeweiht wurde sie im Jahre 1479. Der mächtige Hochaltar stammt aus den Jahren 1761-1763 und wurde 1830 umgestaltet. Die 22 Gewölbebilder wurden vom Kötschacher Maler Christof Brandstätter entworfen.

Die Entstehung der „Schimmelkirche“

 

Um diese Pfarrkirche ranken sich mehrere alte Erzählungen, die auch heute noch weitergegeben werden. Mit dem Namen „Schimmelkirche“ verbindet sich eine Überlieferung um den letzten Görzer Grafen Leonhard. Dieser soll den Bau der Kirche veranlasst haben, da der jetzige Standort der Kirche der Erste war, den er nach seiner Erblindung erblickte.

 

Der Graf Görz selbst soll bei der Errichtung der Kirche eine große Rolle gespielt haben, da er laut Überlieferungen mit seinem Schimmel am Transport des Baumaterials mitgearbeitet hat. Deshalb trägt die Pfarrkirche St.Leonhard den Beinamen „Schimmelkirche“.

Pfarrkirche St.Leonhard

Durch diese Tat soll der Graf auch von Gott die „Gnade“ erhalten haben, dass jene Felder, welche er mit seinem Schimmel querte, von Hagel unberührt blieben. Daher kommt auch das alte Sprichwort: „Jedermann tue dem Grafen Leonhard gerne den Gatter auf, dass er durch seine Felder reite!“

Schimmelkirche

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