Kirche Hollbruck


Baujahr: 1680 - 1685.
Einweihung: 1688.

Die Entstehung der Wallfahrtskirche

 

Bei einer Wanderung kehrte einst „a olts Weibile“ in der Kirche zu

St.Oswald ein. Beim Verlassen der Kirche entdeckte sie ein Marienbild in ihrem Korbe. Verwundert darüber, wie dieses Bild wohl in den Korb gelangt sein könnte, legte es die betagte Dame in die Kirche. Bei einer Rast bei der „Wiesa Kapelle“ stellte sie voller Erstaunen fest, dass das Bild erneut in ihrem Korb war.

 

Wieder legte die alte Dame das Marienbild in die Kapelle und setzte die Wanderung fort. Überrascht musste sie bei der „Wolcha Kapelle“ abermals feststellen, dass sich das Bild noch immer in ihrem Korb befand. Erschrocken und erstaunt stellte sie das Muttergottesbild in die Kapelle. Nachdenklich wanderte die betagte Dame nach Hollbruck, doch die Gedanken an das Bild ließen sie nicht los. Während des gesamten Marsches grübelte sie darüber nach, warum sie dieses Bild wohl verfolgte.

 

Bei einer Rast in den „Hollbrugga Feldon“ bemerkte sie dann erneut, dass sich das Marienbild immer noch in ihrem Korb befand. So fasste sich die alte Dame einen guten Gedanken, legte das Bild ein wenig verzweifelt aufs „hilzane Stöckl“ in Hollbruck, drehte sich schnell um und verließ diesen Ort. Das Bild jedoch blieb dort, wo sie es hinterlegt hatte.

Diese Geschichte verbreitete sich wie ein Lagerfeuer, bald wurde an derselben Stelle eine Kapelle erbaut, die später zu einer Kirche vergrößert wurde. Diese Kirche ist eine der einheitlichsten Werke vom Ende des Frühbarock der Umgebung. (Stuckrahmen aus der Werkstätte des Gallus Apeller in Innsbruck, ausgeführt v. Georg Holzmeister )

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